Sarah Morgan: Schneezauber In Winterbury

Ein Winterroman von Sarah Morgan ist seit einigen Jahren ein Muss für mich. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, als ich „Schneezauber in Winterbury“ als Rezensionsexemplar erhalten habe und bedanke mich an dieser Stelle beim Bloggerportal dafür. Danke!

Imogen scheint das perfekte Leben zu haben: eine tolle Familie, einen zauberhaften Job und den idealen Job. Aber das wirkt nur nach außen so. Denn ihr Leben ist allesa ndere als perfekt. Ihre Mutter liebt sie nicht, geht ihr aus dem Weg und jedes Jahr ist Weihnachten für Imogen eine schwierige, einsame Zeit. Als Alternative stürtzt sie sich in der Weihnachtszeit in ihre Arbeit. Aber dann überarbeitet sie sich und ihre Chefin will, dass sie in den Urlaub fliegt. Wie soll das gehen? Imogen kennt nur die Arbeit und hat große Angst davor, dass die Einsamkeit im Urlaub sie übermannen könnte.
Doch dann erhält sie von Dorothy, einer Kundin, die Möglichkeit, die Zeit in deren Cottage in den Cotswolds zu verbringen und damit den Rückzug antreten zu können aus allem, was sie herunter gezogen hat. Imogen nutzt die Chance- und was sie in den Cotswolds erwartet, was ihre Sicht der Dinge ändern könnte, möchte ich hier nicht verraten.

Die Romane der Autorin werden stets aus der Sicht von drei Frauen erzählt. Dieses Mal lesen wir die Geschichte aus der Sicht von Imogen, Dorothy und Sara. Aber der größte Teil wird dieses Mal von Imogen selbst erzählt. Eine junge, aber auch einsame Frau, die stärker ist, als sie denkt. Sie stand schon früh auf eigenen Beinen, da ihre Mutter sie nie akzeptiert hat.

Ihre Auszeit in den Cotswolds in Dorothys Cottage schenkt ihr so viel: eine zauberhafte, verschneite Landschaft, sie wird Teil der Fanulie von Dorothy und ihr laufne ein Hund und der dazu gehörige Tierarzt über den Weg. Und dieser lässt ihr Herz bald höher schlagen.

Die Autorin legt viel Wert auf die Ausarbeitung ihrer Protagonisten. Die Nebenprotagonisten sind wirklich toll und haben mich überzeugt. Die Autorin skizziert sie sehr bildhaft.

Bildhaft ist auch ihr Schreibstil, der zu tollen, winterlichen Lesestunden einlädt und der mich ganz gefangen genommen hat. Er ist sehr leicht und perfekt für den Charakter der Geschichte geeignet.

Im Fokus steht die Geschichte rund um Imogen und eine Familie. Eine tiefgründige, berührende Geschichte.

Ein wunderbar winterlicher Roman, der sehr berührt.