Corinna Wieja: Fairy Tale Camp: Das märchenhafte Internat

Autorin Corinna Wieja hat eine Reihe von wunderbaren Kinder- und Jugendbüchern verfasst. Mit „Fairy Tale Camp: Das märchenhafte Internat“ startete sie eine weitere tolle Buchreihe. Ich möchte euch diesen ersten Band heute vorstellen.

Marie führt ein ganz normales Leben. Sie denkt nicht an Magie, auch wenn ab und an mal die eine oder andere seltsame Sache passiert. Und eines Tages erhält sie eine Einladung ins Fairy Tale Camp. Dieses Internat lädt alle magisch talentierten Kinder ein, dort Schüler/in zu werden. Marie sagt zu- und lernt dort Poppy, Ella, Will, Jake und Ro kennen. Alle gehören angeblich einer angesehenen, sagenumwobenen Märchenfamilie an. Marie hat so eine Familie nicht und sie ist überwältigt von ihrem ganzen neuen & magischen Umfeld. Es gibt magische Brunnen, zauberhafte Wirbelstürme und verhexte Bilder. Und letzten Endes kommt Marie zu der Frage: was hat die Magie und das Fairy Tale Camp mit ihrer Mutter zu tun? Diese ist verschwunden. Durch die dunkle Macht, die auch eine Bedrohung für die Fairys im Internat ist?

Erst einmal möchte ich anmerken, wie liebevoll das Design dieses Buches ist. Alleine das Cover finde ich sehr gelungen und passend. Die Innengestaltung ist wirklich zauberhaft- und so würde ich das ganze Buch bezeichnen: als „zauberhaft“.

Die Geschichte ist eine absolut tolle Grundlage, die mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil von Corinna Wieja konnte mich bereits zuvor überzeugen- und auch in diesem Buch gefällt er wieder sehr. Er ist gut verständlich, locker-leicht und verzaubert. Das passt natürlich perfekt zum Storyplott! Corinna Wieja hat eine ganz besondere Welt erschaffen, die voller Fantasie, Magie und Überraschungen steckt. Das Setting im Internat/ Camp finde ich einfach toll. Ich habe mich von der ersten bis zur letzten Seite ans Buch gefesselt gefühlt. Die Geschichte ist von vorne bis hinten so unterhaltsam und mitreissend.

Einfach klasse!

5/5 *

 

Eva Almstädt: Ostseefinsternis

Kommissarin Pia Korittki ermittelt wieder! Der neue Fall aus der Feder von Eva Almstädt kam in Form einer wunderbaren Bloggerbox bei mir an. Natürlich beeinflusst dies meine Meinung nicht. Ich habe den neuen Roman sehr gemocht!

Helmgard Böttcher lebt an der Ostsee und ist das Oberhaupt einer traditionsreichen Großfamilie. Sie ist eine richtige Patriarchin und weiß genau, was das Beste für sie und ihre Familie ist. Doch dann passieren Dinge, die ihr Weltbild aus dem Takt bringen: ihre Nichte wird Opfer eines Überfalls, als sie auf dem Weg nach Hause ist. Und kurz darauf stirbt ein junger Mann aus dem Dorf nebenan an einer Vergiftung. Dieses Gift stammt aus einer Pflanze, wie man sie ausgerechnet in Helmgards Garten finden kann.

Pia Korittkibefindet sich im Wochenendurlaub an der Ostsee und wollte mal abschalten, sie urlaubt mit Felix und Marten in dessen gerade erworbenen Haus am Meer- und ist plötzlich doch wieder mittendrin in einem Fall.

Und obwohl der Fall eigentlich klar vor der Lösung steht, gerät Pia in ein Netz aus Lügen, Tradition, dunklen Familiengeheimnissen, Intrigen und Gefahr. Ein Mix, der tödlich sein kann. Denn alte Fehden sind die Basis für diesen Abgrund, den Pia immer weiter erforschen muss. Denn so einfach ist die Schuldfrage in Bezug uaf Helmgard Böttcher gar nicht.

Der Schreibstil von Ela Almstädt ist wieder super. Super flüssig, super mitreissend und bildhaft. Sie baut eine Atmosphäre auf, die mich in einen Sog gezogen hat. Es geht um dunkelste Familiengeheimnisse, die tief blicken lassen, überraschend sind und einen großartigen Spannungsbogen aufbauen.

Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt und war dank des Schreibstils mittendrin. Mitten in diesem Fall, der mich wahnsinnig gut unterhalten konnte.

4,5/5 *

 

Sarah Goodwin: Das Resort

In den letzten Tagen hielt mich ein Thriller von Sarah Goodwin in Atem: „Das Resort“. Der Roman ist im Lübbe Verlag erschienen und hat mich absolut überzeugt. Warum? Das lest ihr hier…

Protagonistin Mila ist mit Ethan verheiratet und gerade auf dem Weg zur Hochzeit ihrer Schwester. Diese soll in einem Luxusskigebiet in den Alpen statt finden. Aber bevor die Beiden dort ankommen, gibt der Motor ihres Mietwagens seinen Geist auf und ihnen bleibt nichts anderes übrig, als per Pedes zum Ort zurück zu kehren, den sie zuletzt im Auto gesehen haben. Aber in diesem Ort gibt es scheinbar nur Hütten, die öde und verlassen sind. Aber das Wetter samt heftigem Schneefall zwingt sie, sich Zugang zu einer dieser Hütten zu verschaffen und dort bis zum nächsten Morgen auszuharren. Eigentlich keine schlechte Idee, so haben sie immerhin eine warme Unterkunft. Aber am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war. Mila wacht auf- und Etthan ist nicht mehr da. Sie ist alleine und kann ihn nicht finden. Aber ist sie das wirklich? Denn Mila nimmt Schatten wahr und sie überkommt das ungute Gefühl, doch nicht alleine in diesem seltsamen Ressort zu sein…

Mehr verrate ich nicht, denn ich gebe euch den Tipp: lest dieses Buch selbst! Von der ersten Seite an hat Sarah Goodwin eine finstere, bedrückende Atmosphäre erschaffen, die ab dem Kapitel, in dem das Ehepaar im Resort ankommt, noch intensiver wird. Das Setting ist düster, beklemmend. Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt eingefangen. Er ist flüssig, ebenso düster und gut verständlich. Man versinkt schnell im Geschehen und fiebert mit. Was ist mit Ethan passiert? Und wer befindet sich neben Mila nach dessen Verschwinden im Resort?

Ich wurde sehr gut unterhalten, „Das Resort“ ist super spannend und überraschte mich an der einen oder anderen Stelle mit einer gelungenen Wendung, einem Storytwist.

Kurz gesagt: ein spannender Thriller, der mitreisst und Spaß macht.

4/5 ‚