Biologin Allie steht der Liebe kritisch gegenüber. Die Wissenschaftlerin anaylsiert sie rein faktisch und glaubt auch nicht an sie. Auf dem Rückflug nach London, wo sie lebt, vertauscht sie ihrH Handy mit dem ihres unbekannten Sitznachbarn. Und dieser ist ausgerechnet Filmar Milo Ford. Ein absoluter Frauenschwarm, sehr attraktiv und erfolgreich. Sie können ihre Handys aber erst mal nicht tauschen, denn Milo befindet sich im rumänischen Gebirge, wohin kein Pakerbote kommt. Und das bedeutet: sie übernehmen das Handyleben des anderen für 21 Tage. 3 Wochen also. Und so kommt es, dass sie die Nachrichten und andere Offenbarungen des anderen bekommen. Und während dieser 3 Wochen entsteht dadurch eine Verbindung zwischen ihnen und sie kommen sich auf ungewöhnliche Weise näher, lernen sich kennen… Dann stehen sie sich gegenüber, aber es passiert etwas, was jegliche behutsame Annäherung zerstört…
Autor: kathrinmarie
Laure Lee: Nächte im Savoy- Das Versprechen eines Gentlemans
Zum dritten (und scheinbar) letzten Mal entführt uns Laura Ree ins Regency Londons, dieses Mal ins Jahr 1898.
Lady Kay Matheson hat keine guten Erfahrungen mit der Liebe gemacht. Ihr Herz gehärte einst dem Abenteurer Devlin Sharpe, der sich einfach so aus dem Staub gemacht hat und nach Afrika ging. Seitdem ist ihr Herz gebrochen hat und sie hat kein gutes Standing in der Gesllschaft Londons.
Das Buch spielt dann 14 Jahre später. Kay ist mit Wilson verlobt, einen Millionär aus Amerika. Sie wollen im wunderschönen Savoy heiraten, aber dann kommt alles anders. Devlin ist wieder da und mit ihm die intensive Anziehungskraft zwischen ihnen. Was soll Kay tun? Ihren Gefühlen nachgeben und sich auf den Mann erneut einlassen, der ihr das Herz brach? Oder gibt sie Wilson das Ja-Wort, den sie nicht liebt? Ihr Gefühlskonflikt wird durch weitere Begegnungen mit Devlin verstärkt. Trifft sie die Entscheidung des Herzens oder der Vernunft?
„Das Versprechen eines Gentlemans“ ist mein liebster Band dieser Reihe und ich mag alle Teile. Kay ist eine wunderbare Protagonistin, die mein Leserinnenherz durch ihre Art wirklich erobert hat. Ich habe es so nachfühlen können, wie sie sich am Rande der Gesellschaft fühlt und die Autorin schafft es wieder, dass ich mich wirklich ins London der Regencyzeit versetzt gefühlt habe.
Das liegt auch an ihrem äußerst flüssigen, leichten Schreibstil. Zeitgleich ist er zeitgenössisch und die Emotionen kommen auch nicht kurz. Mit Kay hat sie eine charakterstarke Lady gezeichnet, die viele Facetten besitzt und die wir Leser:innen einfach toll finden müssen. Denn sie weiß eigentlich ganz genau, was sie will- eigentlich. Ihr Herz gehörte immer Devlin, der einfach so nach Afrika ging und sie zurück ließ. Das hat sie nicht überwunden und nun ist sie soweit, Wilson zu heiraten, für den sie keinerlei romantische Gefühle hegt.
Ich liebe es, mit welchen Emotionen und mit welcher gesunden Tension die Autorin auch wieder die Dvoialoge zwischen Kay und Devlin versehen hat. Ich habe so mit Kay gelitten, mitgefiebert und ihr Gefühlschaos war absolut mitreissend.
Eine wundervolle Regency-Geschichte, die einmal mehr beweist: im Genre gibt es viel mehr als Julia Quinn und ihre göttliche „Bridgerton“-Reihe. Die Bücher von Laura Lee kommen dem ziemlich nahe.
Ein toller dritter Band, der intensiv und emotional ist, einfach Spaß macht.
Gerne mehr von der Autorin- oder auch aus der Reihe?
Rina Vasquez: A Kingdom of Shadows: Schwelender Zorn
Mit dem ersten Band der „Solaris und Crell“-Trilogie hat mich Rina Vaquez bereits begeistert. Nun folgt mit „Schwelender Zorn“ der zweite Band, den ich bereits vor einigen Wochen gelesen habe.
Nara und Drachenwandler Darius gehen auf die Suche. Dabei werden sie von der Königin und ihrer Armee verfolgt. Diese Reise ist keine einfache. Sie begegnen in den Schreienden Wäldern Monstern, dem absolut Bösen und einer dunklen, im Schatten lebenden Gefahr. Ihr Ziel ist die Insel der Elemente und dafür müssen sie so einiges hinter sich lassen. Regiert wird das Eiland vom Elfenkönig, der eigene Pläne verfolgt. Er stellt ihnen Rätsel und diese beinhalten auch dunkle Bereiche und erneut böse Kreaturen.
Schaffen Darius und Nara diese Reise? Kommen sie ans Ziel? Und warum muss Nara jetzt auf die Hilfe eines Drachen hoffen, wo sie diese doch eigentlich töten wollte?
Der zweite Band steht Teil an Spannung in nichts nach! Ich habe mich gefreut, die weitere Geschcihte von Nara lesen zu dürfen. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die Bereitstellung beim Bloggerportal Harper Collins.
Ich habe die Reise von Nara und Darius wirklich aufgesaugt. Sie ist voller düsterer Gefahren, voller Hindernisse und dem einen oder anderen Plottwist. Man sollte Band 1 schon sehr genau lesen, um die Geschehnisse in Band 2 zu verstehen. Aber ich war sehr schnell wieder drin und habe mitgefiebert.
Die Drachen kommen natürlich auch nicht zu kurz, die Liebesgeschichte zu Darius auch nicht. Ich liebe es einfach, welche Ausmaße seine Föhigkeit als Drachenwandler annimmt. Und die Gefühle zwischen ihnen transportiert die Autorin wirklich überzeugend.
Kommen wir zum Schreibstil. Dieser ist absolut mitreissend, gut verständlich und sehr flüssig. Die Autorin hat es dadurch vom ersten Moment an geschafft, mich zu erreichen. Ich bin durch die Seiten geglitten und habe wirklich einen großartigen Fantaysroman als Fortsetzung für mich entdeckt. Ich bin gespannt auf Band 3!
Alex Finlay: Good Night, Pretty Girl
Nachdem mich gerade ein Thriller enttäuschte, konnte mich „Good Night, Pretty Girl“ von Alex Finlay überzeugen.
Das Buch beginnt zu Silvester 1999. Vier Mädchen befinden sich in er Videothek und werden dort von einem psychopathischen Killer heimgesucht. Nur eine ermordet er nicht. 15 Jahre später geschieht in derselben Kleinstadt ein weiterer brutaler Mord. Drei Teenager werden in einer Eisdiele umgebracht, aber auch hier lässt er eine Person am Leben. Wie beim ersten Mord flüstert er der Überlebenden ins Ohr: „Good night, pretty gurl“
Die Polizei tappt im Dunkeln. Beim ersten Mord sah es ganz danach aus, als wenn der Freund eines Opfers der Mörder sein könnte. Aber er floh und seitdem war er untergeaucht. Allerdings könnte er jetzt wieder aufgetaucht sein, um einen weiteren grausamen Mord zu begehen- oder doch nicht?
Wir begleiten Sarah Keller, Agentin beim FBI, bei ihrer Suche nach dem wahren Mörder. Dazu dringt sie in Abgründe ein, die nicht nur schmutzig, sondern auch sehr erschütternd sind. Sie will die beiden Nächte des Mordes endlich aufklären. Wer tötet so brutal und warum lässt er jeweils eine Persom am Leben? Und was haben diese beiden Überlebenden wirklich mit dem Täter zu tun?
Dieser Thriller ist seinem Genre wirklich würdig. Er ist blutig, brutal- und voller Geheimnisse.
Der Autor hat mich mit seinem Schreibstil gepackt. Er schreibt schnörkellos, sehr flüssig und hat die Gabe, den Spannungsbogen lange aufrecht zu erhalten. Er geht dabei klassisch vor und hat kein Problem damit, die Verbrechen blutig zu schildern. Das war für mich teilweise schon grenzwertig, aber ich bin in Sachen Thriller & Krimi auch sehr zwart besaitet. Jedenfalls finde ich das ganze Konstrukt sehr interessant und ich habe mitgefiebert, wer der Täter sein könnte. Und warum er einen Menschen nicht getötet hat, obwohl er scheinbar im richtigen Blutrausch war.
Ein solider, spannender Thriller, der Fans des Genres sicher mitreisst und begeistert.
Claire Cooper: Elevator
Mit „Elevator“ von Claire Cooper habe ich mal wieder einen Thriller gelesen. Das Cover sieht vielversprechend aus, das Buch blieb jedoch hinter meinen Erwartungen.
Die Hauptprotagonistin Cerys hat einen wichtigen Termin in einem Firemgebäude. Sie steigt in den Aufzug, aber bemerkt die Frau neben sich nicht wirklich. Kurz vorm Stockwerk, in dem Cerys aussteigen soll, stoppt der Lift mit einem Ruck und die Lichter gehen aus. Die Fraen versuchen, über den Notruf Hilfe zu bekommen, denn ihre Handys befinden sich im Funkloch. Damit beide ruhig bleiben, beginnen sie eine lange Unterhaltung. Dabei vertraut Cerys der ihr vollkommen fremden Frau an, was ihr dunkelsten Geheimnisse sind. Sie geht davon aus, dass sie sich eh nicht wieder über den Weg laufen. Aber da hat sich Cery absolut getäuscht…
Ist das wirklich ein Thriller? Darunter verstehe ich eine Geschichte voller Thrill und Momenten, die mich überraschen und die Spannung jede Sekunde aufrecht erhalten. Für mich ist dieses Buch aber eher eine Familiengeschichte mit Suspense. Schade, ich hatte wirklich andere Erwartungen. Das Cover signalisiert, dass es sich um einen Thriller handelt, dass die Frau im Lift eine unheilvolle Bedeutung haben könnte. Natürlih nimmt sie auch eine nicht sonderlich positive Rolle ein und der Suspensenanteil ist wirklich gut. Aber: ich habe nicht bekommen, was ich erwartet habe.
Außerdem springt die Autorin für mich zu sehr hin und her. Mir ist ja teilweise sprichwörtlich schwindelig geworden. Auch konnte ich an manchen Stellen nicht folgen, um wen es geht. Sie benutzt zu viele Personalpronomen wie „sie“ oder „es“, statt die Namen zu erwähnen. Das sorgte für reichlich Verwirrung bei mir.
Leider kann ich „Elevator“ nicht empfehlen. Die Geschichte hat so viel Potential und spätestens, als Cerys mit der Offenbarung eines bestimmten Geheimnisses eine Lawine an Ereignissen lostritt, hätte die Autorin dies für intensive Thrillermomente nutzen können. Hat sie nicht, was ich sehr schade finde. Das Ganze ist für mich eben kein Thriller. Da fehlt für mich persönlich so einiges.
Der Schreibstil ist okay, aber konnte mich nicht abholen. Auch das ist sehr schade. Aber es sollte eben nicht sein.
Ein Thriller, der keiner ist. Mit einer Familiengeschichte rund um dunkle Geheimnisse- und das war es.