Ayla Dade: Like Snow We Fall (Rezension)

 Hallo,

 

ich bin euch noch die Rezension zu einem Buch schuldig, welches ich vor längerer Zeit gelesen habe. „Like Snow We Fall“ von autorin Ayla Dade war 2021 eines der großen Highlights. Kein Wunder, die Geschichte rund um Eiskunstläuferin Paisley und Snowboarder Know ist wunderbar.

 

 

Ayla Dade ist eine deutsche Autorin und hat mit ihrer „Winter Dreams“-Reihe die Herzen der Fans erobert. Ihre Nu Adult-Romane begeistern durch einmaliges Setting und authentische, leidenschaftliche Protagonisten. Sie wurde 1994 und lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland. Zuvor hat sie sich einen Namen als Buchbloggerin gemacht, bevor sie selbst zur Autorin wurde. Mit dieser Buchserie erschafft sie eine ganz besondere Welt.

Paisley ist Eiskunstläuferin- und der Sport ist ihr Leben. Sie stammt aus sehr schwierigen Verhältnissen und ihr Umzug ins Winterparadies Aspen ist eine Flucht vor weiteren traumatischen Erlebnissen. An einer renommierten Sportschule dort, will sie ihren Traum von Olympia wahr werden lassen. Dazu kann sie keinerlei Ablenkung gebrauchen und ein Mann ist das letzte, was Paisley eingeplant hat. Sie will sich ganz auf ihren Weg an die Spitze konzentrieren. Doch die Rechnung hat sie ohne Knox gemacht. Direkt bei ihrer ersten Begegnung sprüht die Energie zwischen ihnen nur so. Der Snowboarder gehört zu den internationel Champions und wird von seinem Vater und Trainer dazu gedrillt, noch besser zu werden. Doch insgeheim wünscht er sich mehr vom Leben, als den attraktiven Womanizer auf dem Board zu mimen. Dann begegnet er Paisley und vom ersten Moment an löst die junge Frau mehr in ihm aus. Gefühle, gegen die er ankämpfen muss, was ihm sehr schwer fällt… 

Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Ayla Dade hat einen ganz besonderen, sehr flüssigen Schreibstil. Ich habe Paisley schnell in mein Herz geschlossen und ich mochte auch Knox sehr. Die sich aufbauende Liebesgeschichte zwischen ihnen geht mir unter die Haut und sorgte dafür, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Es war mitreissend und spannend, gleichzeitig führt uns die Autorin in das winterliche, wunderbare Aspen mit seinen Bewohnern ein. Ich habe mittlerweile den zweiten Teil „Like Fire We Burn“ gelesen und habe dort einige liebgewonnene Protagonisten wiedergetroffen. 

„Like Fire We Burn“ ist das perfekte Buch für unterhaltsame Lesestunden. Es verzaubert durch das besondere Setting und die tollen Protagonisten. Es gehört zu meinen All Time-Favoriten und das heißt schon was:) 

Ganz, ganz große Empfehlung!

5/5 *

Dr. Lauren Finka: Schmusekater Oder Grummelkatze? (Rezension)

Hey

 

Seid ihr auch Katzenfreunde? Ich bin mit den wunderbaren Stubentigern aufgewachsen und bin noch immer fasziniert von ihnen. Selbst besitze ich eine 13-jährige Katze, die mich immer wieder zum Lachen bringt und erstaunt. 

Ich lese daher auch liebend gerne Bücher über Katzen und habe mich besonders gefreut, als mir das Bloggerportal ein Rezensionsexemplar von „Schmusekater oder Grummelkatze?“ zur Verfügung gestellt hat.

 

Dr. Lauren Finka hat keinen einfachen Ratgeber geschrieben, sondern ihn mit einer Reihe von Psychotests ausgestattet, der uns das Wesen unserer Katze aufschlüssel und erklären soll. Sie schreibt mit einem wunderbaren Humor über unsere Salonlöwen und lässt uns Leser oft schmunzeln. 

Die Tests sind einfach gehalten, es macht riesigen Spaß, sie auszufüllen und die Ergebnisse passen wirklich super zum Charakter meiner Katze. Natürlich gibt es dazu von der Autorin noch viele Informationen rund um die Tiere an die Hand, sowie Tipps, wie man eine Katze hält. Entgegen vieler Vorurteile ist die Katze doch einer der besten Freunde des Menschen, man muss sie nur zu handhaben wissen. 

Der Schreibstil der Autorin ist fliessend und das Buch lässt sich prima lesen. Durch die Psychotests macht die Lektüre noch mehr Spaß und schafft wirklich viel Wissen rund um unsere geliebten Katzen.

Wunderbar!

5/5 *

Axel Petermann: Im Auftrag Der Toten (Rezension)

 Hallo,

beschäftigt ihr euch mit True Crime? Ich höre gerne Podcasts zu diesem Thema. 

Der Autor, Axel Petermann, arbeitet als Profiler. Das bedeutet, dass er bei sogenannten „Cold Cases“ ermittelt. Er erstellt anhand von Analysen und Untersuchungen Profile des Täters und leitet her, wie der Mordfall etwa abgelaufen ist. Cold Cases sind erschütternde Verbrechen, die vor längerer Zeit begangen wurden und bisher nicht aufgeklärt werden konnten. Die Ermittler erbeten dann die Hilfe eines Profilers. Dieser erstellt eine „operative Fallanalyse“, welche große Eventualitäten und Wahrscheinlichkeiten des Falles und seines Hergangs darlegt. Oft sind es auch die Analysen und Ergebnisse der Profilerarbeit, die einen offensichtliche Täter letztendlich überführen. 

In seinem Buch „Im Auftrag der Toten“ weiht uns Petermann in seine Arbeit ein. Er berichtet von aktuellenFällen, die ihn beschäftigen und demonstriert, warum dabei die üblichen Ermittlungsarbeiten keinen Erfolg bringen. Nach und nach erklärt er jeden Schritt seiner Arbeit und wir bekommen einen genauen Einblick, wie ein Profiler arbeitet und warum er oft die letzte Hoffnung bei der Aufklärung eines Cold Cases ist. 

Ich höre gerne Podcasts über Cold Cases, viele schockieren mich sehr und ganz oft fallen darin die Worte „operative Fallanalyse“ und eben „Profiler“. Bisher wusste ich nicht, wie ein Profiler arbeitet. Axel Petermann hat mich mit seinem Buch aufgeklärt. Spannend berichtet er, wie er arbeitet und welche Erfolge seine Vorgehensweise bringen kann. Anhand von offenen Fällen erfahren wir, wie oft alleine durch seine Arbeit ein Falll doch noch aufgeklärt werden kann- oder auch nicht.

Petermann arbeitete bis zu seinem Ruhestand als Leiter einer Mordkomission, er hat über 1000 Fälle berbeitet. 

Mich hat es erschüttert, wenn die Mordfälle am Ende doch nicht aufgeklärt werden können und somit erfahren die Opfer keine Gerechtigkeit. Auch das gehört zum Arbeitsalltag eines Profilers und Ermittlers.

Ich kann „Im Auftrag des Toten“ allen Lesern ans Herz legen, die mehr über die Arbeitsweise eines Profilers erfahren möchten. Wer einen spannende Roman im Erzählstil erwartet, der wird enttäuscht sein. Spannend ist Axel Petermanns neues Werk allemal. Spannend, aufreibend und beängstigend, aber auch wissenswert zugleich. 

4/5 *

Vi Keeland & Penelope Ward: British Player (Rezension)

 Hey !

Gute Nachrichten! Nach über 10 Tagen Quarantäne scheine ich Covid19 nun wieder los zu sein. Ich hoffe, dass war es damit für mich…  Aktuell habe ich noch mit einigen Symptomen zu kämpfen, aber das sind eher Nachwehen. Wenigstens hat die ganze Chose einen Vorteil: ich habe so viel gelesen, wie lange nicht mehr. Und das hat mich richtig gefreut. Anstatt eine Serie zu bingwatchen, habe ich mich ganz aufs Lesen konzentriert.

Die Bücher der Autorin Vi Keeland kannte ich bereits, allerdings habe ich bisher keines in Zusammenarbeit mit Penelope Ward gelesen und so war „British Player“ mein erstes des Autorinnenduos. Mein Favorit von Vi Keeland war bisher „Mr. West“. Konnte mich dieses Buch ebenfalls überzeugen?

 

 

Seit dem Tod ihres Mannes ist Bridget alleinerziehnde Mutter ihres wunderbaren Sohnes Ben. Der 8jährige ist ihr Ein und Alles. Sie denkt nicht daran, sich neu zu verlieben. Bis die Krankenschwesterin in der Notaufnahme eines fremden Krankenhauses landet, dank eines Unfalls. Sie hat einen Angelhaken in ihrem Gesäß. Es ist ausgerechnet der attraktive Assistenzarzt Dr. Simon Hogue, der sich ihrer annimmt. Vom ersten Moment an haut dieser Mann Bridget um, ihr ist der ganze Vorfall jedoch einfach nur peinlich. Sie ist froh, die Notaufnahme nach der Behandlung verlassen zu können.
3 Monate später- Bridget möchte eine Einliegerwohnung ihres Hauses vermieten, um finanziell besser über die Runden zu kommen. Ihr neuer Untermieter ist kein geringerer als Dr. Hogue. Auch dieser erinnert sich auf positive Weise an Bridget und die Anziehungskraft zwischen den Beiden wird immer stärker. Aber Simon ist kein Mann für eine feste Beziehung. Und Bridget kann sich aufgrund ihres Sohnes nur auf eine Beziehung mit Sinn und Zukunft einlassen. Aber dann verlieben sie sich ineinander und beide stehen vor einer schweren Entscheidung. Denn immerhin wird Simon bald die Staaten wieder verlassen, um in seine Heimar Großbritannien zurück zu kehren.

Okay, fangen wir mal mit dem Schreibstil an. Das Buch konnte mich definitiv fesseln und ich habe Bridget, Simon und auch Ben schnell in mein Herz geschlossen. Die Liebesgeschichte erwärmt mein Herz und ich habe gehofft, dass sie zueinander finden. Allerdings hätten sich die Autorinnen das letzte Viertel des Buches sparen können. Für mich war der Plot irgendwann abgeschlossen, jedoch wurde er weiter ausgeschmückt und wurde für mich zu langatmig. So wurde für mich das Paar Bridget & Simon ein wenig zu Tode erzählt, schade. Dabei hat die Handlung mich echt begeistert. Trotzdem lese ich in nächster Zeit einen weiteren Roman der beiden Schrifstellerinnen.

Als Bewertung kann ich daher solide 3,5 von 5 Sternchen geben:)

Karin Müller: Kein Isländer Ist Auch Keine Lösung

 Hallo!

Viele Grüße aus der Corona-Quarantäne. Jetzt hat es mich auch erwischt , aber ich mache einfach das Beste daraus und lese 😀.

Passend dazu kam der Roman „Kein Isländer ist auch keine Lösung“ von Karin Müller bei mir an. Bereits 2020 habe ich diese Autorin für mich entdeckt und mich sehr gefreut, ihr neues Werk lesen zu dürfen.

Klappentext: „Merle, alleinerziehende Mutter einer rebellischen Zwölfjährigen, findet die Sache mit der Liebe ziemlich hoffnungslos. Auch wenn sie in letzter Zeit immer häufiger an ihre mysteriöse Internetbekanntschaft denken muss. Da ist eine Reise nach Island vielversprechender, und ihre beste Freundin Steffi nimmt sie gleich mit. Doch kaum haben die beiden Frauen einen Fuß auf das Schiff gesetzt, geht das Chaos auch schon los: Denn der Atlantik ist riesig und ausgesprochen stürmisch, ihre Fähre wiederum viel zu klein. Als Merle dann auch noch erfährt, dass ihre beste Freundin versucht, sie hinter ihrem Rücken zu verkuppeln, hat sie genug – Merle wird das alles plötzlich viel zu heiß! Doch aussteigen ist leider keine Option …“

 

 

 

Alleine Island als Setting hat mich begeistert. Ich mag das Land mit seiner Vielfältigkeit und seiner Schönheit und es gehört zu meinen Zielen, die ich definitiv bereisen möchte.
Die Protagonistin ist Merle, die eigentlich mit der Erziehung ihrer Tochter alle Hände voll zu tun hat. Sie hat das Thema Liebe aufgegeben, aber unterhält sich online mit einem Unbekannten, wie bereits im Klappentext erwähnt. Ihre beste Freundin Steffi überredet sie zu einer Reise ins wunderbare Island. Aber die Reise bedeutet das absolute Chaos und die beiden Freundinnen geraten in die eine oder andere Wirrung hinein, Schon alleine durch Steffis Versuche, einen neuen Mann für Merle zu finden. Diese Kuppelversuche sind einfach witzig, denn Merle hatte vorher keine Ahnung und sträubt sich dagegen.
Die ganze Islandreise ist für uns Leser sehr unterhaltsam und humorvoll erzählt. Ich mag den Humor der Autorin einfach.

Ansonsten ist der Schreibstil sehr einnehmend. Ich fühlte mich direkt nach den ersten Kapiteln sehr wohl mit diesem Roman und habe viel gelacht. Es tat mir gut, ein solches Wohlfühlbuch zu lesen und es kam gerade richtig. Kurz gesagt: ein toller Roman mit viel Humor! Absolut unkitschig, auf den Punkt und sehr unterhaltsam. Ich habe ein Wochenende gebraucht:)