Charlotte McGregor: Highland Hope 4- Eine Bäckerei Für Kirkby

 Hallo!

Viele Grüße aus der Quarantäne.😀

Ja, richtig gelesen, nun hat es mich auch erwischt. Doch bisher habe ich nur Symptome einer fetten Erkältung. So kann es bitte auch bleiben. Passenderweise kam letzte Woche mit „Highland Hope 4- Eine Bäckerei für Kirkby“ der vierte Band der von mir geliebten „Kirkby“- Reihe bei mir an. Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar. Damit war mein Lesefutter gesichert…

 

 

Autorin Charlotte McGregor führt uns wieder in das irische Städtchen Kirkby. Im vierten Teil geht es um Anna Campbell. Sie ist von Beruf Ärztin und verliebt sich hoffnungslos in Kirkby. Gemeinsam mit ihrem Kater lebt sie in dem kleinen irischen Ort, der so viel Seele besitzt. Jeden Tag genießt sie die Leckerei der örtlichen Old Bakery. Dort trifft sie dann auch auf den Hauptprotagonisten des Romans, Lennox Fraser. Der attraktive Mann zieht sie in ihren Bann, aber er ist auch rätselhaft und undurchschaubar. Er ist Musiker, was in seiner Familie nicht gerade Begeisterung auslöst. Doch Anna fühlt sich immer stärker zu dem Einzelgänger hingezogen und er entdeckt ebenfalls seine Gefühle für die Landärztin. Eigentlich passen sie richtig gut zusammen, aber dann gibt es das eine oder andere Geheimnis, was eine Gefahr für sie werden könnte. Hat Kirkby ein neues Traumpaar oder bedeuten die Geheimnisse, dass ihre Liebe zum scheitern verurteilt ist?

Ich habe mich sehr gefreut, wieder nach Kirkby zurück zu kehren. Ich habe die Bewohner des Städtchens lieb gewonnen und ich mag Reihen, in denen man altbekannte Gesichter in einer neuen Handlung wieder trifft. Das ist hier der Fall.

Anna ist eine ausgesprochen sympatische Protagonistin. Ihre Liebe zu ihrem Kater spricht mir aus dem Herzen, ihre Begeisterung für die irische Idylle ebenfalls. Auch Lennox ist mir sympathisch. Ihn umgibt ein Familiengeheimnis, welches wir im Laufe des Plots erfahren. Die sich anbahnende Liebe zwischen den Beiden wird wunderbar erzählt und lädt zum stundenlangen Lesen ein. Erneut schafft es die Autorin, mich für ihre Highland Hope-Reihe zu begeistern. Wunderbar!

5/5 * 

Lia Louis: Jedes Jahr Im Juni

 Hey liebe Leser!

Muss ein Liebesroman immer einen Hype auslösen? Sind es nicht viel mehr die leisen Romane, die uns verzaubern? Mir erging es mit „Jedes Jahr im Juni“ von Lia Louis so…

 Ich hatte keine großen Erwartungen, als ich mit dem Lesen begann. Bisher hatte ich keinen Roman der Autorin gelesen, aber ich entdecke ja sehr gerne neue Schrifsteller.

Klappentext: „Für Emmie ist Lucas die ganz große Liebe – seit dem Tag, als sie einen roten Luftballon mit einem Brief in den Himmel steigen ließ und Lucas ihr antwortete. Emmie weiß, dass er ihr Seelenverwandter ist, und doch hat sie es nie übers Herz gebracht, Lucas ihre Gefühle zu gestehen. Jedes Jahr treffen sich die beiden am selben Ort. Jedes Jahr hat er ein ganz besonderes Geschenk für sie. Und jedes Jahr hofft Emmie aufs Neue, dass Lucas sich auch in sie verlieben wird. Doch dieses Jahr ist alles anders. Denn was Lucas ihr verkündet, lässt Emmies Herz in tausend Stücke zerbrechen. Hat sie ihn damit für immer verloren?“

Die Liebesgeschichte ist unglaublich schön. Emmie verliebt sich auf ungewöhnliche Weise in Lucas, der Beginn einer großen Liebe. Sie begegnet ihn immer wieder, aber Emmie ist ängstlich. Zu groß ist die Furcht, wie er auf ihre Gefühle reagieren könnte. Doch ihr Herz ist voller Liebe für den jungen Mann.
Die Begegnungen der beiden Protagonisten werden so liebevoll und einfühlsam erzählt, die Liebe zwischen ihnen ging mir wirklich ins Herz. Emmie ist eine sehr authentische Person, man fühlt mit ihr mit. Der tolle Schreibstil macht das Buch zu einer spannenden Liebesgeschichte, die einen unerwarteten Storytwist offenbart. Wir fiebern mit, ob die Beiden zueinander finden. 

Ein gelungener Liebesroman, der unter die Haut geht, aber ganz ohne viel Kitsch auskommt. Wunderbar!

4/5 *

Klara Jahn: Die Farbe Des Nordwinds (Rezension)

 Hallo liebe Leser,

2021 durfte ich den Roman „Die Farbe des Nordwinds“ dank des Bloggerportals lesen. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Danke für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Nun möchte ich euch dieses wunderbare Buch ans Herz legen.

Kann ein Buch für mich passender sein als dieses? Es spielt auf den Halligen der Nordsee. Ich liebe das Meer und mein großer Wunsch ist es, mich auf einer Hallig einmal zur Ruhe zu setzen. Umso schöner war es, „Die Farbe des Nordwinds“ lesen zu dürfen.

Klappentext: „Schon immer hat Ellen sich wie eine Besucherin in ihrem eigenen Leben gefühlt. Außer einmal, als Kind, als sie mit ihrer Mutter kurz auf den Halligen lebte. Abreisen wollte sie damals nicht, doch sie hatte keine Wahl. Nun kehrt sie zurück auf dieses merkwürdig vertraute Fleckchen Marschland. Und zu Liske, die damals wie eine Schwester für sie war. Ihre Annäherung wühlt alte Konflikte wieder auf, doch Ellen lässt sich nicht entmutigen. Denn sie weiß: Dies ist ihre Seelenheimat.“

Der Roman ist sehr atmosphärisch geschrieben. Ich fühle mich regelrecht zurück an meine geliebte Nordsee versetzt.
Ellen ist 36 Jahre alt und hat ihre Kindheit auf der Hallig verbracht. Hier lebt ihre Halbschwester Liske noch immer. Sie ist enttäuscht von Ellen, denn einst hat sie die Hallig verlassen, sie fühlt sich von ihr im Stich gelassen. Liske hätte sie gerne begleitet. Doch Ellens Mutter, somit ihre Stiefmutter, sorgte damals dafür, dass die Halbschwestern sich nicht im guten trennt. Die Vergangenheit wird aus der Sicht von  vom fiktiven Arjen Materson erzählt, der ebenfalls auf der Hallig lebt. Der Rest der Geschichte wird von Ellen geschildert.
Der Roman widmet sich der Schönheit der Landschaft der Halligen und der Nordsee. Eine Landzone, die ich so sehr liebe. Die Autorin schildert sehr authentisch die Atmosphäre am Ozean und ich hatte Sehnsucht nach meiner Herzensheimat. Hinzu kommt die spannende Familiengeschichte um die beiden Schwestern, die mich sehr berührt hat. Kurz gesagt: ein Roman wie für mich geschaffen. Ich war traurig, als ich das Buch zuschlug und die letzte Seite gelesen hatte. Was blieb, war meine Sehnsucht nach der Nordsee und ein gutes Gefühl, ein wenig melancholisch, aber trotzdem sehr schön. 

Ein wunderbarer Roman, der durch die atmosphärischen Schilderungen lebendig wird. 

5/5 *

Sophia Money-Coutts: Darf Ich Dich Jetzt Behalten? (Rezension)

 Hallo!

Bereits im letzten Jahr habe ich vom Bloggerportal den Roman „Darf ich dich jetzt behalten?“ von Autorin Sophia Money-Coutts erhalten. Vielen Dank dafür! Nun komme ich endlich dazu, meine gelesenen Bücher zu rezensieren. 

Heute geht es weiter mit diesem humorvollen Roman!

 

Klappentext: „Eigentlich war Lil sich sicher, dass sie den Richtigen längst gefunden hat. Zumindest bis er sie für eine blonde Kollegin Mitte zwanzig sitzen lässt. Also tut Lil, was jede Single-Frau mit einem letzten Fünkchen Selbstachtung tun würde: Sie hört auf den Rat ihrer besten Freundin, kramt ihren besten BH ganz hinten aus der Schublade und findet sich auf einem Date wieder. Ganz ehrlich, was soll schon passieren? Eine ganze Menge, wie sich ein paar Wochen und einen positiven Schwangerschaftstest später herausstellt. Doch Lils Date ist seit ihrem einzigen Treffen wie vom Erdboden verschluckt. Lil macht sich auf die Suche – denn sicher sah er nur rein zufällig genau so aus wie dieser Max Rushbrooke, Sohn von Lord und Lady Rushbrooke und begehrtester Junggeselle Englands, der die Titelseiten sämtlicher Klatschmagazine beherrscht?“

Ich habe bereits vor einer Weile den Debütroman der bekannten Autorin gelesen und war sehr gespannt, wie dieser Roman ist. Und er ist ein absolutes Wohlfühl-Buch! Lil ist eine sehr lebhafte Protagonistin, die mich sehr oft zum lachen gebracht hat. Ihre Suche nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes ist einfach witzig, der Schreibstil ist sehr flüssig. Mir gefällt es sehr gut, dass wir uns im Roman wieder in der Welt der Adligen bewegen, die Autorin selbst stammt ja aus diesen Kreisen. 

 Wer auf der Suche nach einer entspannten, unterhaltsamen Geschichte ist, dem kann ich „Darf ich dich jetzt behalten?“ ans Herz legen. Sicherlich gehört das Buch nicht zu meinen absoluten Favoriten, doch die Lektüre ist kurzweilig und sorgt für Zerstreuung und Unterhaltung. Lils Geschichte ist chaotisch, aber so unterhaltsam. 

 

3,5/5 * 

Jennifer Bright: Everything We Had (Rezension)

Hey liebe Leute!

Ab heute wird es hier, in meinem virtuellen Lesetagebuch, regelmäßig Rezensionen zu den von mir gelesenen Büchern geben. 

Heute möchte ich euch „Everything We Had“ von Autorin Jennifer Bright vorstellen- und gleichzeit auch ans Herz legen. 

Seid ihr auch auf Bookstagram unterwegs? Dann ist euch das Profil wort_getreu sicher ein Begriff. Jennifer Fröhlich ist selbst Bookstagrammerin und Buchbloggerin. Unter dem Pseudonym Jennifer Bright ist sie selbst als Autorin tätig und begeistert die Leser/innen seit einiger Zeit mit ihren Romanen. Geboren wurde Jennifer übrigens 1993, sie lebt in ihrer Heimatstadt Hannover. Sie liebt Kaffee, Katzen und, natürlich, Bücher. Nun kommen wir aber zum Roman „Everything We Had“.

Übrigens: wir treffen in der Handlung auf einige bekannte Protagonisten aus dem Vorgängerwerk „The Right Kind Of Wrong“. Trotzdem lassen sich beide Romane getrennt lesen:)

Zum Inhalt: Kate ist traumatisiert. Sie hatte ein schlimmes Erlebnis, welches sie stark geprägt hat und aus der einst lebensfrohen jungen Frau einen Menschen gemacht hat, der mit seinen Ängsten tagtäglich zu kämpfen hat. Sie hat ihr Studium geschmissen und möchte sich nun alternativ ihren großen Wunsch nach einem eigenen Café erfüllen. Das Backen ist ihre große Leidenschaft, dabei fühlt sie sich sicher und ist ganz in ihrem Element. Ihre beste Freundin Zoe bestärkt sie darin, ihren Traum zu realisieren. Kate findet das passende Objekt dafür- doch das ganze hat einen Haken. Aidan, der Neffe der Vermieterin, möchte das Geschäft seiner Tante in einen Buchladen verwandeln. Notgedrungen müssen die beiden ihre beiden Geschäftsmodelle vereinen. Sie schließen eine Wette ab: wer nach einem Jahr mehr Umsatz macht und ein gutes Geschäft führt, muss aus dem Mietvertrag ausscheiden und dem anderen das Feld überlassen.
Kate gibt nicht auf. Sie mag Aidan nicht, mit seiner herablassenden, abweisenden Art geht er ihr auf die Nerven. Aber widerwillig stimmt sie zu und lässt sich auf die fragwürdige Wette ein. Sie hofft, ihr Café dann alleine führen zu können.
Doch dann stellt sich nach und nach heraus, dass Aidan nicht so ganz der Snob ist, für den sie ihn hält. Und auch er fängt an, in seiner Mitbewerberin mehr zu sehen. Sie kommen sich ungewollt näher. Doch Kate kann es nicht zulassen, dass er ihr zu nah kommt. Sie hat Angst, dass er von ihrem traumatischen Erlebnis erfährt und versteht, wie verletzt ihre Seele ist.

Ich möchte nicht spoilern, daher halte ich die inhaltliche Zusammenfassung kurz. 🙂 Wichtig: das Buch enthält eine Triggerwarnung. Wenn euch die Schilderung von Angst- und Panikattacken triggert, dann seid bitte vorsichtig!

 

Kate ist eine sehr verletzliche und authentische Protagonistin. Trotz des schweren Traumas gibt sie nicht auf und erfüllt sich ihren großen Traum. Aidan hingegen ist ein starker Charakter, der mich schnell überzeugt hat. Ich mag männliche Hauptprotagonisten, die ich erst durchschauen muss. Sehr interessant, wie die Autorin Stück für Stück seinen wahren Charakter offenbart! Er ist alles andere als der kalte Kotzbrocken, für den man ihn am Anfang halten könnte. Und auch in Kate selbst steckt mehr. Zwischen den beiden entsteht eine wunderbare Liebesgeschichte.

„Everything We Had“ ist ein tiefgängiger, intensiver New Adult-Roman. Er forderte mich immer wieder heraus, brachte mich zum nachdenken und bescherte mir einige tolle Lesestunden. Der Schreibstil von Jennifer Bright ist sehr flüssig und lebhaft, sie findet genau den richtigen Ton, um mit dem teilweise schweren Thema des Romanes umzugehen. 

Ich selbst habe in meiner Vergangenheit Traumata erlitten und konnte mich sehr oft in Kate hineinversetzen. Ich habe keine Angst- und Panikattacken. Doch wie anstrengend der Weg zuück ins Leben ist, jeden Tag aufs neue zu kämpfen, kann ich sehr gut nachvollziehen. 

Ein tolles Lesevergnügen! Kein Feel-Good-Roman, aber ein zu Herzen gehender, inniger Liebesroman aus dem Genre New Adult. 

4/5 *