Katja Keweritsch: Die Wundersame Reise Der Bienen (Rezension)

Manchmal erwecken Bücher mein Interesse, die sich ausserhalb meiner Lesekomfortzone befinden. „Die wundersame Reise der Bienen“ ist ein solcher Roman. Beim Stöbern im lokalen Buchhandel stieß ich durch Zufall darauf. Der Klappentext klang vielversprechend, durch das Bloggerportal erhielt ich die Möglichkeit, das Buch zu lesen. Heute möchte ich euch von diesem leisen, aber doch kraftvollen Buch berichten.

Anna ist eigentlich ein selbstsicherer Mensch, sie führt seit Jahren eine intakte Beziehung. Doch dann erlebt sie ausgerechnet im Urlaub in Frankreich mit ihrem Freund eine handfeste Panikattacke. Wie aus dem Nichts fühlt sie sich in die Enge getrieben, ihr Körper spielt ihr einen Streich. Und damit ist nichts mehr, wie es mal war. Sie steigt aus dem Flugzeug, welches sie wieder nach Hause bringen soll, aus und strandet somit am Flughafen. Ihre Situation erscheint ihr aussichtslos. Als Alternative meldet sie sich in einer Mitfahrzentrale an.
Harm lebt für die Bienen. Er ist Imker und aufgrund seiner geliebten Tiere ebenfalls nach Frankreich gereist.
Ausgerechnet diese beiden unterschiedlichen Charaktere treffen durch die Mitfahrzentrale aufeinander- und müssen fortan ihre Heimreise nach Deutschland bestreiten. Der Beginn eines Roadtrips, der einiges verändert und dafür sorgt, dass sowohl Anna, als auch Harm, mit sich selbst und ihren Ängsten konfrontiert werden.

Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses wunderbare Buch zu lesen und damit die Welt der Bienen zu entdecken. Die leise, sehr schöne Geschichte zwischen Anna und Harm gefällt mir gut. Die beiden Protagonisten sind authentisch, der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, sie transportiert die Emotionen, ohne das der Roman kitschig ist.

Damit ist „Die wundersame Reise der Bienen“ ein entspanntes, angenehmes Leseerlebnis.

4,5/ 5′

Wishlist April 2022- diese Bücher will ich noch lesen

Kennt ihr das? Ihr seid bei Bookstagram oder auch in eurer Buchhandlung unterwegs und sichtet Bücher, die ihr unbedingt lesen möchtet? Mir geht es ständig so. Deshalb habe ich mir meine Wunschliste angelegt. All die Bücher, die mir lesenswert erscheinen, trage ich dort ein und kaufe sie nach und nach. Dadurch wächst zwar mein SuB weiter und weiter, aber ich liebe es trotzdem, Bücher zu kaufen!

Nun folgt meine Wishlist für den April 2022:) Habt ihr auch eine und wenn ja, wieviele Bücher stehen darauf und welche?

  1. Jenkins Reid: Die sieben Männer der Evelyn Hugo
  2. All Saints High: Der Verlorene
  3. Emma Chase: Prince Of Passion- Logan
  4. Hanna Holmgren: Sehnsucht nach Rose Cottage
  5. Julie Böhm: Das Herz im Wald, die Füße im Sand
  6. Mona Kasten: Lonely Heart
  7. Mona Kasten: „Feel“-Reihe
  8. Lotte Römer: Leuchtturmliebe
  9. Catherine Belton: Putins Netz
  10. Carsten Henn: Der Buchspazierer

Maren Vivian Haase: Dance Into My World (Rezension)

Hey liebe Bücherwürmer und Leseratten!

Kennt ihr das? Es herrscht ein regelrechter Hype um ein Buch, es begegnet euch auf Bookstagram immer wieder, aber irgendwie habt ihr kein großes Interesse daran? So ging es mir monatelang mit der „Move District“-Reihe von Maren Vivien Haase. Ich liebe ja Tanzfilme wie die „Step Up-„Reihe z.B., aber in Sachen Literatur passte es für mich nicht so wirklich. Und ich war auch gesättigt von sportlichen Settings^^ .

Aber dann las ich mehrere Rezensionen von anderen Bookstagramern und konnte nicht mehr „nein“ sagen. Mit „Dance into my world“ durfte der erste Band vor kurzem bei mir einziehen. Und was soll ich sagen? Jetzt bin auch ich Teil der Begeisertung,

Inhalt: Jade hat ein schweres Jahr hinter sich. So schwer, dass sie sich entschlossen hat, ihrem Leben in einer Kleinstadt lebewohl zu sagen. Sie zieht nach New York City, um ihren Traum zu verwirklichen: sie will Modedesignerin werden und benötigt dafür einen Platz an einer angesehen Universität in New York. Um sich finanziell über Wasser zu halten, wird sie Barista in einem Café. Dort lernt sie ihre Kollegin Olivia kennen und freundet sich mit ihr an. Jade ist sehr misstrauisch gegenüber anderen Menschen, zu negativ und traumatisierend sind ihre Erfahrungen. Doch sie schließt Olivia in ihr Herz. Diese ist hauptberuflich Tänzerin und Trainerin im Dancezentrum „Move District“. Über sie lernt Jade den attraktiven Austin kennen, der vom ersten Moment an Interesse an ihr hat. Allerdings kann sie ihm nicht trauen und will sich trotz aller Anziehung nicht auf den smarten Tänzer einlassen.
Ihre Vergangenheit holt Jade immer wieder ein, aber dann ist es an der Zeit, sich zu entscheiden. Will sie mit den Schatten der Vergangenheit leben und sich weiterhin stark davon beeinflussen lassen oder will sie der echten, großen Liebe eine Chance lassen?

Ich bin sehr schnell in das Geschehen hineingeglitten. Jade ist für mich ein interessanter Charakter, ich kann ihr Verhalten gut nachvollziehen, ihre Vorsicht und ihr Misstrauen. Austin habe ich als Hauptprotagonistin sehr gemocht, er ist ein guter Mann, der um Jade kämpft. Die restliche Clique um den Move Disctrict mochte ich ebenfalls sehr, so dass ich mich sehr auf die anderen beiden Teile freue.

Der Schreibstil von Maren Vivien ist flüssig und sehr mitreissend. Er ist leicht verständlich, reisst den Leser mit und es macht großen Spaß, die Geschichte von Jade und Austin zu erfahren.

Der Plott besitzt für mich keine überflüssigen Längen, jedes Kapitel hat seine Daseinsberechtigung und die Vorgeschichten der Hauptprotagonisten werden nicht überflüssig in die Länge gezogen.

Ich bin begeistert und entdecke gerade im zweiten Band der Reihe, wie sich eine Liebegeschichte zwischen Olivia und Dax entwickelt, den wir in „Dance into my world“ bereits kennengelernt haben.

Ein wunderbarer Roman voller Tanz, Leidenschaft & Gefühl.

Bwertung: 5/5*

Umzug zu WordPress

Schön, dass du hierher gefunden hast 🙂

Es ist vollbracht, ich bin von Blogger zu WordPress umgezogen und habe eine de.-Domain registriert. Hier unter seitentrauemerin.de findet ihr nun meine ganze Welt des Lesens.

Hier und da muss noch einiges vervollständigt werden. Habt also etwas Geduld, in ein paar Stunden ist hier alles wieder fein:)

Eve Smith: Der Letzte Weg (Rezension)

Hallo,

stell dir eine Welt vor, in der das Leben der Menschen durch krasse, einschneidende Erlebnisse bedroht wird? Die Bevölkerungsrate nimmt ab, Biowaffen sorgen für tödliche, massenweise Angriffe. Das Szenario, welches Autorin Eve Smith in „Der letzte Weg“ schildert, ist zwar dystopisch, jedoch näher an unserer Realität dran, als wir denken.

Die Lektüre des Buches hat mich sehr nachdenklich gestimmt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Heute möchte ich dir erzählen, warum ich dir dieses Buch ans Herz lege.

Das Buch spielt, typisch für eine Dystopie, in einer imaginären Welt der Zukunft. Das Überleben der Menschheit wird bedroht, sie ist nahezu resistent gegen Antibiotika geworden. Aus dem Grund werden die wertvollen Medikamente nun rationiert und ist den Menschen vorbehalten, die noch länger leben könnten. Alle über 70 Jahren erhalten kein Antibiotikum mehr. Sie erhalten einen Medikamentmix, der sie tötet. Dies bewahrt den Rest der Weltbevölkerung vor einem frühen Tod.

Inmitten dieses Settings lebt Kate, von Beruf Pflegerin .Sie möchte ihre leibliche Mutter finden, ein weiterer Handlungsstrang im Buch. Hier gibt es die eine oder andere Länge, was ein wenig zu sehr vom Hauptplott ablenkt. Mir hat Kate imponiert. Sie kämpft für Gerechtigkeit und will parallel ihre Mutter finden. In ihrem Job arbeitet sie für einen sanften Tod des über 70jährigen, lange Zeit gehört dies zu ihrem Weltbild und sie nimmt die Situation lange Zeit hin.
Doch es ist ausgerechnet die schwierige Suche nach ihrer Mutter, welche ihr die Augen öffnet und sie die Wahrheit erkennen lässt.
Ausserdem erzählt und Heimbewohnerin Lily aus ihrem Leben und von ihrer Sicht der Dinge. Sie steht kurz vor ihrem 70. Geburtstag und durch ihre Erzählungen erfahren wir mehr über die utopische Welt des Romans.

Mich hat „Der letzte Weg“ mitgerissen und ja, auch deutlich mitgenommen. Der Roman ist zwar dystopisch, doch erinnert er mich oft an unsere aktuelle Weltlage. Das lässt Parallelen zu, die ein gewisses Gefühl hinterlassen. Ich bin beeindruckt vom Plott und kann euch nur empfehlen, das Buch zu lesen.

4,5/5 *