Ella Thomposon: Eine Liebe Unter Sternen- Stonebridge Island 3 (Rezension)

 Hallo,

 

mögt ihr es auch so sehr, innerhalb einer Buchreihe immer wieder zum Ort des Geschehens zurück zu kehren? Ich habe mir die ersten beiden Bände der „Stonebridge Island“-Reihe von Ella Thompson selbst gekauft und habe mich sehr gefreut, als mit „Eine Liebe unter Sternen“ der dritte, leider auch finale Band erschienen ist. Bereits im November 2021 kam er auf den Markt. Vielen Dank an das Bloggerportal und an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

 

Als Setting wählte die Autorin das Gestüt „Silver Brook Stables“, welches sich auf der Stonebridge Insel befindet. Und bereits in den ersten beiden Bänden ist dieses Setting sehr atmosphärisch und malerisch beschrieben worden.
Silver Brook Stables ist im Besitz der drei Cooper Schwestern. In Band 3 möchte jemand das Gestüt samt ihren Besitzerinnen in den Ruin treiben. Immer wieder kommt es zu feigen Sabotageakten. Abigail, Summer und Megan wollen es anfangs nicht wahrhaben, doch sie können ihr geliebtes Gestüt verlieren. Doch wer steckt hinter der Sabotage? Die Schwestern sind sich schnell sicher, dass der Clan der Morgans dafür verantwortlich sein muss. Seit langer Zeit sind die Coopers und Morgans verfeindet, doch nun nimmt diese Fehde schlimme Ausmaße an und die Schwestern fürchten um ihre Existenz. Doch dann kristallisiert sich heraus, dass ausgerechnet nur ein Morgan ihnen helfen kann: der jüngste Sohn Finley. Nur er hat noch Einfluss auf seine Familie. Und ausgerechnet er ist es, in den sich Hauptprotagonistin Megan verliebt.

Die beiden Protagonisten Megan und Finley sind mir schnell ans Herz gewachsen. Megan ist energisch, lebensfroh und positiv, ich mag sie sehr. Finley gefällt mir durch seinen tollen Humor und seine Loyalität den Coopers gegenüber. Ich habe mich sehr darüber amüsiert, wie Megan versucht, ihre Zuneigung für ihn zu verbergen. Der Plot, wie die beiden sich näher kommen, hat mich richtig gut unterhalten. 

Ich habe mich in das Setting verliebt. Das Gestüt würde ich gerne in der Realität besuchen können. Die Handlung des Buches findet im Herbst statt. Ella Thompson schildert anschaulich, wie wunderschön diese Jahreszeit auf der Stonebridge Insel sein muss. Herrlich!

Ich habe jede Seite des Buches sehr genossen und ich freue mich sehr, dass nun auch Megan ihr Glück gefunden hat. Die Geschichte ist spannend, unterhaltsam und macht „Eine Liebe unter Sternen“ zu einem tollen Wohlfühlroman, einem tollen Abschluss einer gelungenen Reihe um drei Schwestern und ihr geliebtes Gestüt. 

Der Schreibstil der Autorin macht es leicht, schnell in das Buch und seine Handlung hinein zu finden. Man kann die Teile gut unabhängig voneinader lesen, aber vorsicht: ihr werdet Lust bekommen, die ersten beiden Bände ebenfalls zu lesen!

4,5/5 *

Lilly Lucas: New Beginnings (Rezension, Teil 1 Der Green Valley-Reihe)

 Hallo!

Kennt ihr das? Ihr hört erst spät von einer erfolgreichen Buchreihe? Mir ging es mit der „Green Valley“-Reihe von Lilly Lucas so. Im Juni 2019 erschien mit „New Beginnings“ der erste Teil. Die Reihe spielt in den imaginären Örtchen Green Valley in den Rocky Mountains. Hier nehmen die Liebesgeschichten der jeweiligen Bände ihren Lauf…

 

 

Lena ist eigentlich eine echte Großstadtpflanze, immerhin lebte sie die meiste Zeit in Berlin. Sie ist an einem Wendepunkt in ihrem Leben angekommen, nachdem ihr Studium ihr keinen Erfolg brachte. Kurzerhand entscheidet sie sich, als Au-Pair in die USA zu gehen. Ihre Gastfamilie sind die Coopers, bestehen aus den jungen Eltern Amy und Jack, sowie ihrem Sohn Liam. Amy erwartet ihr zweites Kind und Lena soll sie entlasten. Nebenbei führt das Ehepaar ein Bed & Breakfast, welches jedoch keinen Gewinn abwirft, da es optisch schwer in die Jahre gekommen ist.
Und dann ist da noch Jacks jüngerer Bruder Ryan, ein ehemaliger Profisportler, der durch einen schweren Unfall mit seinem Leben hadert und unfreiwillig bei den Coopers lebt. Vom ersten Moment an gibt es Reibereien zwischen ihm und Lena, welche sich aber bald in eine ganz andere Energie umwandeln.
Denn die Beiden nhemen sich dem Bed & Breakfast an und kommen sich über die gemeinsame Arbeit näher. Doch es steht vieles zwischen ihnen: Ryans Frust, Lenas Abreise nach einem Jahr und andere Hindernisse wie der smarte, junge Sheriff der Stadt. 

Die ersten 100 Seiten war das Buch einfach okay für mich, dann aber packte mich die Geschichte und ich war voll drin in Green Valley. Der Plot nimmt an Fahrt auf und die Chemie zwischen den beiden Hauptprotagonisten wird lebendig. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich kannte ihren Schreibstil noch nicht. Aber jetzt bin ich begeistert. Der Plot ist sehr unterhaltsam, nicht zu umfangreich und es gibt keine überflüssigen Abschnitte. Die Liebe zwischen Ryan und Lena wurde gut transportiert und auch die Nebenfiguren, die anderen Bewohner von Green Valley, erweckten mein Interesse. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2, den ich in der nächsten Zeit lesen werde. 

Kurz gesagt: ein echter Wohlfühl-Roman, der perfekt lesbar ist und der Lust auf alle anderen Teile der Green Valley-Reihe machen.

4,5/5*

Ayla Dade: Like Snow We Fall (Rezension)

 Hallo,

 

ich bin euch noch die Rezension zu einem Buch schuldig, welches ich vor längerer Zeit gelesen habe. „Like Snow We Fall“ von autorin Ayla Dade war 2021 eines der großen Highlights. Kein Wunder, die Geschichte rund um Eiskunstläuferin Paisley und Snowboarder Know ist wunderbar.

 

 

Ayla Dade ist eine deutsche Autorin und hat mit ihrer „Winter Dreams“-Reihe die Herzen der Fans erobert. Ihre Nu Adult-Romane begeistern durch einmaliges Setting und authentische, leidenschaftliche Protagonisten. Sie wurde 1994 und lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland. Zuvor hat sie sich einen Namen als Buchbloggerin gemacht, bevor sie selbst zur Autorin wurde. Mit dieser Buchserie erschafft sie eine ganz besondere Welt.

Paisley ist Eiskunstläuferin- und der Sport ist ihr Leben. Sie stammt aus sehr schwierigen Verhältnissen und ihr Umzug ins Winterparadies Aspen ist eine Flucht vor weiteren traumatischen Erlebnissen. An einer renommierten Sportschule dort, will sie ihren Traum von Olympia wahr werden lassen. Dazu kann sie keinerlei Ablenkung gebrauchen und ein Mann ist das letzte, was Paisley eingeplant hat. Sie will sich ganz auf ihren Weg an die Spitze konzentrieren. Doch die Rechnung hat sie ohne Knox gemacht. Direkt bei ihrer ersten Begegnung sprüht die Energie zwischen ihnen nur so. Der Snowboarder gehört zu den internationel Champions und wird von seinem Vater und Trainer dazu gedrillt, noch besser zu werden. Doch insgeheim wünscht er sich mehr vom Leben, als den attraktiven Womanizer auf dem Board zu mimen. Dann begegnet er Paisley und vom ersten Moment an löst die junge Frau mehr in ihm aus. Gefühle, gegen die er ankämpfen muss, was ihm sehr schwer fällt… 

Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Ayla Dade hat einen ganz besonderen, sehr flüssigen Schreibstil. Ich habe Paisley schnell in mein Herz geschlossen und ich mochte auch Knox sehr. Die sich aufbauende Liebesgeschichte zwischen ihnen geht mir unter die Haut und sorgte dafür, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Es war mitreissend und spannend, gleichzeitig führt uns die Autorin in das winterliche, wunderbare Aspen mit seinen Bewohnern ein. Ich habe mittlerweile den zweiten Teil „Like Fire We Burn“ gelesen und habe dort einige liebgewonnene Protagonisten wiedergetroffen. 

„Like Fire We Burn“ ist das perfekte Buch für unterhaltsame Lesestunden. Es verzaubert durch das besondere Setting und die tollen Protagonisten. Es gehört zu meinen All Time-Favoriten und das heißt schon was:) 

Ganz, ganz große Empfehlung!

5/5 *

Dr. Lauren Finka: Schmusekater Oder Grummelkatze? (Rezension)

Hey

 

Seid ihr auch Katzenfreunde? Ich bin mit den wunderbaren Stubentigern aufgewachsen und bin noch immer fasziniert von ihnen. Selbst besitze ich eine 13-jährige Katze, die mich immer wieder zum Lachen bringt und erstaunt. 

Ich lese daher auch liebend gerne Bücher über Katzen und habe mich besonders gefreut, als mir das Bloggerportal ein Rezensionsexemplar von „Schmusekater oder Grummelkatze?“ zur Verfügung gestellt hat.

 

Dr. Lauren Finka hat keinen einfachen Ratgeber geschrieben, sondern ihn mit einer Reihe von Psychotests ausgestattet, der uns das Wesen unserer Katze aufschlüssel und erklären soll. Sie schreibt mit einem wunderbaren Humor über unsere Salonlöwen und lässt uns Leser oft schmunzeln. 

Die Tests sind einfach gehalten, es macht riesigen Spaß, sie auszufüllen und die Ergebnisse passen wirklich super zum Charakter meiner Katze. Natürlich gibt es dazu von der Autorin noch viele Informationen rund um die Tiere an die Hand, sowie Tipps, wie man eine Katze hält. Entgegen vieler Vorurteile ist die Katze doch einer der besten Freunde des Menschen, man muss sie nur zu handhaben wissen. 

Der Schreibstil der Autorin ist fliessend und das Buch lässt sich prima lesen. Durch die Psychotests macht die Lektüre noch mehr Spaß und schafft wirklich viel Wissen rund um unsere geliebten Katzen.

Wunderbar!

5/5 *

Axel Petermann: Im Auftrag Der Toten (Rezension)

 Hallo,

beschäftigt ihr euch mit True Crime? Ich höre gerne Podcasts zu diesem Thema. 

Der Autor, Axel Petermann, arbeitet als Profiler. Das bedeutet, dass er bei sogenannten „Cold Cases“ ermittelt. Er erstellt anhand von Analysen und Untersuchungen Profile des Täters und leitet her, wie der Mordfall etwa abgelaufen ist. Cold Cases sind erschütternde Verbrechen, die vor längerer Zeit begangen wurden und bisher nicht aufgeklärt werden konnten. Die Ermittler erbeten dann die Hilfe eines Profilers. Dieser erstellt eine „operative Fallanalyse“, welche große Eventualitäten und Wahrscheinlichkeiten des Falles und seines Hergangs darlegt. Oft sind es auch die Analysen und Ergebnisse der Profilerarbeit, die einen offensichtliche Täter letztendlich überführen. 

In seinem Buch „Im Auftrag der Toten“ weiht uns Petermann in seine Arbeit ein. Er berichtet von aktuellenFällen, die ihn beschäftigen und demonstriert, warum dabei die üblichen Ermittlungsarbeiten keinen Erfolg bringen. Nach und nach erklärt er jeden Schritt seiner Arbeit und wir bekommen einen genauen Einblick, wie ein Profiler arbeitet und warum er oft die letzte Hoffnung bei der Aufklärung eines Cold Cases ist. 

Ich höre gerne Podcasts über Cold Cases, viele schockieren mich sehr und ganz oft fallen darin die Worte „operative Fallanalyse“ und eben „Profiler“. Bisher wusste ich nicht, wie ein Profiler arbeitet. Axel Petermann hat mich mit seinem Buch aufgeklärt. Spannend berichtet er, wie er arbeitet und welche Erfolge seine Vorgehensweise bringen kann. Anhand von offenen Fällen erfahren wir, wie oft alleine durch seine Arbeit ein Falll doch noch aufgeklärt werden kann- oder auch nicht.

Petermann arbeitete bis zu seinem Ruhestand als Leiter einer Mordkomission, er hat über 1000 Fälle berbeitet. 

Mich hat es erschüttert, wenn die Mordfälle am Ende doch nicht aufgeklärt werden können und somit erfahren die Opfer keine Gerechtigkeit. Auch das gehört zum Arbeitsalltag eines Profilers und Ermittlers.

Ich kann „Im Auftrag des Toten“ allen Lesern ans Herz legen, die mehr über die Arbeitsweise eines Profilers erfahren möchten. Wer einen spannende Roman im Erzählstil erwartet, der wird enttäuscht sein. Spannend ist Axel Petermanns neues Werk allemal. Spannend, aufreibend und beängstigend, aber auch wissenswert zugleich. 

4/5 *