Gina Mayer: Ballet School- Die Große Entscheidung

Nun kommt noch meine Rezension zum dritten Buch der „Ballet School“-Reihe von Bestellerautorin Gina Mayer: „Die große Entscheidung“.

Das Schuljahr an der Ballet School läuft schon längst, als ein neuer Mitschüler in Aprils Klasse auftaucht: der faszinierende Younes. Ab da breitet sich in April immer mehr ein absolutes Gefühlschaos aus. Sie hat ja auch Interesse an Raoul, der immer ein wenig mysteriös und sehr talentiert ist. Aber dann erfährt sie, dass Raoul eventuell nach New York gehen könnte, denn er hat dort ein verlockendes Angebot erhalten. Und kann er diese Chance ausschalgen? Und dann ist da noch zwischen Aprils gutem Freund Wylie, der unter dem Mobbing von Mr de Waal, einem unbeliebten und sehr strengen Lehrer, leidet. Er sorgt dafür, dass Wylies Zukunft an der Ballet School ungewiss wird. Wird er seinen Traum von der großen Tanzkarriere aufrecht erhalten können und warum muss April nun auch um ihre eigene Zukunft an der Schule kämpfen?

In diesem Teil dreht sich alles um die Liebe, um Gefühle und das Chaos, welches daraus entstehen. Es geht aber auch um Mobbing, um Freundschaft, um Zusammehalt und Hoffnung. Eine tolle Mischung und „Die große Entscheidung“ behandelt einige sehr wichtige Themen. Das finde ich toll, denn Kinder sollten sich auch mit diesen auseinander setzen können und dürfen. Und das gelangt sicher bei der Lektüre.

Ich mag die Amtosphäre an der Ballet School, tauche gerne in diese besondere Welt. Diese ist voller Magie, aber auch voller Hindernisse und voller Fragen. All das schildert die Autorin in ihrer Reihe, insbesondere in diesem Band, wirklich treffen und nachvollziehbar.

Ihr Schreibstil ist angemessen für die Zielgruppe, also kindgerecht und wirklich gut umgesetzt. Er ist gut verständlich, gibt die Emotionen der Protagonisten perfekt wieder und macht auch Spaß.

Ein weiterer Band einer besonderen Kinderbuchserie!

 

Gina Mayer: Ballet School- Der Vierte Schwan

Eine Kinderbuchreihe rund um eine Balletschule? Gibt es. Bestsellerautorin Gina Mayer hat mit „Ballet School“ genauso eine Reihe veröffentlicht. Mit „Der vierte Schwan“ veröffentlichte sie eine spannende Fortsetzung.

Die Schüler der Royal Ballet School freuen sich: ausgerechnet Luna Avens, ein Weltstar in Sachen Ballerina, übernimmt für einige Monate den Unterricht im Ballet in Aprils Klasse. Diese fiebert dem Ereighnis entgegen- aber dann verletzt sie sich am Knöchel und fällt aus. Natürlich ist April sehr enttäuscht und hadert mit sich. Und es wird nicht besser, als bekannt wird, dass Luna Avens ein Vortanzen abhält in der Royal Opera. Ein Traum würde für sie wahr werden, denn es sind im bekannten Stück „Schwanensee“ genau vier Rollen als junge Schwäne zu besetzen. Sie kann nicht dabei sein, aber sie drückt ihrer Freundin Shaza die Daumen. Doch sie wird nicht für die Rolle gewählt und ist natürlich traurig. Und damit beginnt für April die Zeit der Erkenntnis. Ballet ist ihre große Liebe, sie hatte immer den Traum, eine gefeierte Ballerina zu werden wie Luna. Aber dann sieht sie nach und nach alles mit anderen Augen. Den enormen Druck, den Perfektionismus, die Kälte- und nicht nur sie selbst verändert sich, sondern auch ihre Welt um sie herum…

Es war mir eine Freude, wieder an die Royal Ballet School zurück zu kehren. Ich liebe die Atmosphäre dieses Settings, auch wenn die Welt des Ballet eine ganze spezielle ist. Und genau das fängt die Autorin sehr passend ein. Wir erleben, wie schnell man als angehender Balletstar fallen kann, wie die Realität wirklich ist, dass es eine Welt außerhalb der großen Träume gibt und das Beste nicht immer gut genug und ausreichend ist.

Mir tat es leid, zu erleben, wie April unter der Verletzung leidet und wie frustriert sie ist, nicht am Vortanzen teilnehmen zu dürfen. Sie ist eine starke Protagonistin, die ein wenig naiv über die Balletwelt gedacht hat. Aber im Laufe des Buches entwickelt sie sich wirklich stark weiter und lernt, worauf es im Leben wirklich ankommt. Dafür muss sie sich erst einmal der Tatsache stellen, dass vieles in der Welt des Spitzentanzes nur eine schöne Illusion ist. Und das finde ich sehr wichtig. Das Buch vermittelt hier eine sehr wichtige Message. Und diese wird den Kindern/ Jugendlichen beim Lesen mit auf den Weg gegeben.

Der Schreibstil ist kindgerecht und hat mir sehr gut gefallen. Er ist nicht infantil, sondern angemessen und passt perfekt zur Zielgruppe.

Der Storyplott regt zum Nachdenken an und sorgt dafür, dass ich wirklich spannende Lesestunden hatte.

Das Cover finde ich toll, ich liebe den Stil.

Ein tolles Kinderbuch aus der Welt des Ballets!

 

 

J. J. Arcanjo: Schule Der Meisterdiebe: Die Geheimnisvolle Insel

Mit Gabriel und seinen Freunden geht´s zum dritten Mal in die Schule der Meisterdiebe. Und auch das neue Abenteuer ist absolut lebenswert!

 

Klappentext:

„In Gabriels drittem Schuljahr in Crookhaven ist es für ihn und seine Freunde noch wichtiger als je zuvor, an das Gute, die Freundschaft und an sich selbst zu glauben. Denn neben neuen Prüfungen und Unterrichtsfächern wartet das bisher größte Abenteuer auf die jungen Diebe: Sie wollen die Namenlosen zur Strecke bringen. Jeder von ihnen hat eigene Gründe, um gegen die gefährliche Untergrundorganisation vorzugehen, doch was können Schüler gegen das organisierte Verbrechen ausrichten? Weil sie Unterstützung gut gebrauchen können, wollen sie Maravels Versprechen einfordern. Nur, wie findet man diese Legende unter den Meisterdieben?“

Die jungen Meisterdiebe werden langsam älter- und setzen stärker denn je auf die Kraft ihrer Freundschaft. Sie müssen nicht nur erfolgreich Prüfungen und Fächer absolvieren, sondern nebenbei noch ein großes Abenteuer bestehen. Der Namenlose soll endlich gefasst werden. Er und sein geheimes Team sorgen für Angst und Schrecken, denn hinter ihnen stecken hochgradige Kriminelle.

Dies ist der dritte Band und er soll offene Rätsel und Fragen lösen und beantworten. Und das passiert auch.

Der Schreibstil des Autoren ist, wie gewohnt, sehr zielgruppengerecht und mitreissend. Es macht Spaß, Gabriel und seinen Mitschülern wieder zu begegnen. Ich habe mitgefiebert und ich wollte endlich wissen, wer der Namenlose denn nun ist. Können die Freunde ihn aufhalten oder erobert er die Welt mit seinem gefährlichen Team? Es geht um Freundschaft, um das Erwachsenwerden und die Kraft des Selbsts.

Ein erneut toller Band der Reihe- und wohl scheinbar auch der letzte. Schade, ich mag diese Reihe sehr. Ein tolles Abenteuer!

Es gibt den einen oder anderne Plottwist, wodurch das Buch noch mehr Lesespaß beschert.

Rob Biddulph: Peanet Jones und die Stadt der Bilder

Chroma ist die Stadt der Bilder- und genau dorthin geht unsere literarische Reise.

Peanut liebt es, zu zeichnen und es hat eine magische Wirkung auf sie. Aber da sind ihre Probleme, die auch das Zeichnen nicht lösen kann. Ihr Vater ist verschollen und sie landet auf einer neuen Schule, die nicht besonders spannend ist. Aber dann findet Peanut plötzlich einen komischen Bleistift: er hat magische Kräfte. Alles, was sie zeichnet, wird fortan real. Und für Hobbykünstlerin Peanut ist das ein absolutes Geschenk. Sie landet in einer Welt voller Bilder, Kreativität und Farbe- aber auch voller Risiken und Gefahren. Und dann kommt Peanut in Chroma, der Stadt der Bilder, an. Sie erhält Hinweise darauf, was mit ihrem Papa passiert ist und geht auf die Suche. Und wird gleichzeitig zu neuen Kunstwerken inspiriert…

Hach, so ein tolles Buch! Die Idee finde ich wirklich super, ich mag Peanut auch unheimlich gerne. Sie ist lebensfroh, mutig und gibt nicht auf. Sie vermisst ihren Vater, aber macht das beste aus ihrem Leben. Als sie den Bleistift findet, beginnt das wahre Abenteuer. Ein Abenteuer, welches ihr vielleicht zeigt, was mit ihm passiert ist?

Der Schreibstil ist einfach gut. Flüssig, kindgerecht, empathisch und locker leicht. Ich konnte schnell in die Geschichte von Peanut eintauchen und sie hat mir großen Spaß bereitet. Chroma ist eine ganz besondere Stadt in einer ebenso besonderen Welt. Es geht ums Zeichnen, um Wünsche, um die Kraft der Hoffnung und so viel mehr.

Ein absolutes Highlight, welches eure Kids lieben werden.

Eine Hommage an die Magie des Zeichnens.

 

Nina Weger: Die wilden Robbins

Komm mit nach Sommerrode! Dieser Stadtteil ist der Vorzeigebereich der Stadt. Er ist schick, energetisch perfekt und alle Menschen dort sind korrekt. Doch das ändert nichts daran, dass es hier zwei rivalisierende Kinderbanden gibt: die wilden Robbins und die Ritter auf Rädern. Sie kämpfen um das letzte Stück Freiheit, um ein kleines Stück Sommerrode für sich. Aber der Bürgermeister der Vorzeigestadt hat vor, dort einen ganz modernen Spielplatz zu bauen. Und genau diese hypermodernen Dinger mögen die Kinder nicht. Rieke, die Anführerin der wilden Robbins, legt sich einen Plan zurecht, um das Vorhaben des Bürgermeisters zu verhindern. Aber die Robbins können den Plan nicht alleine umsetzen, sie brauchen die Hilfe der Ritter auf Rädern. Und dafür müssen die beiden Banden einen Waffenstillstand schließen, denn es geht um die Zukunft des letzten grünen Stückchens des Stadtteils…

Wie spannend kann ein Kinderbuch sein? Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Sie hat wunderbare Protagonisten erschaffen, die wilden Robbins samt Anfüherin Rieke, muss man einfach mögen. Ich mag sie und ich habe dieses Buch wirklich verschungen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr gut verständlich, aber nicht kindlich, sondern angemessen. Rieke ist eine starke Protagonistin voller Mut und Zuversicht. Sie zeigt mit ihrer Bande, dass wir Menschen manchmal über unseren Schatten springen und zusammen arbeiten müssen, um unser Ziel zu erreichen. Denn egal, wie unterschiedlich wir auch sind, gemeinsam sind wir stark. Das Buch vermittelt somit tolle Werte.

Und dazu ist das Buch noch herrlich unterhaltsam und ich habe das erste Abenteuer der Robbins wirklich verschlungen. Toll!