Lucy Score & Claire Kingsley: Whiskey Chaser

Liebst du auch Smalltown-Romance so gern? Dann empfehle ich dir heute die neue „Bootleg Springs“-Reihe von Lucy Score & Claire Kingsley. Es hat mich wirklich begeistert- denn der Schreibstil ist wunderbar erfrischend.

Lucy Score hat sich mit ihren romantischen Komödien einen echten Namen gemacht, ihre Romane sind Bestseller. Gemeinsam mit der ebenso erfolgreichen Kollegin Claire Kingsley hat sie mit „Whiskey Chaser“ und „Sidecar Crush“ die ersten beiden Teile der „Bootleg Springs“-Reihe veröffentlicht. Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Verlag More/ Aufbau Verlage, die mir „Whiskey Chaser“ zugesendet haben. Das Buch konnte mich vollkommen überzeugen, denn ich liebe Kleinstadt-Romanzen und diese ist in Sachen Schreibstil wirklich großartig!

Scarlett lebt in Bootleg Springs, einer Kleinstadt irgendwo in West Virginia. Die Bewohner lieben die toughe junge Frau, insbesondere die Männer. Denn Scarlett ist nicht nur mutig und lebensfroh, sondern auch wunderschön. Aber sie will nichts von Liebe wissen und hat daher nur kurze Romanzen oder Affären. Gerade ist ihr Vater gestorben, den sie trotz seiner Alkoholsucht niemals fallen gelassen hat. Aber alleine ist sie ganz sicher nicht- denn sie ist eine Bodine und damit hat sie noch drei Brüder. Und jeder von ihnen beschützt die einzige Schwester bis aufs Blut.

Doch dann taucht Devlin auf. Ein Politiker und Anwalt, der gerade zu einer Zwangspause gezwungen wurde. Diese verbringt er ausgerechnet im Haus einer Verwandten in Bootleg Springs. Seine Ehe ist gescheitert und er will eigentlich zur Ruhe kommen. Eigentlich, denn seine Nachbarin ist Scarlett. Scarlett, die vor positiver Energie und Lebensfreude nur so sprüht. Bald kann er ihren Reizen nicht mehr widerstehen und die Energie zwischen ihnen ist greifbar. Doch ist sie nicht nur sexuell, sondern geht tiefer. Devlin berührt sie emotional, dabei hat Scarlett keine Lust auf die große Liebe gehabt. Aber beide können die Gefühle füreinander irgendwann nicht mehr leugnen. Und dann passieren Dinge, die dafür sorgen, dass Scarlett Devs Hilfe braucht. Doch kann sie diese überhaupt annehmen? Und was ist, wenn Devlin zurück geht in sein eigenes Leben? Und ausserdem verheimlicht Scarlett ihm ein großes Geheimnis…

Ich möhte nicht spoilern, aber ich liebe die verschiedenen Erzählstränge, die allesamt Scarlett betreffen. Der Schreibstil ist sehr leicht und sehr erfrischend, er ist anders und überraschend. Ich habe noch zwei Bücher von Lucy Score auf dem SuB. Und bin gespannt, ob die Autorin alleine auch so einen besonderen, direkten und mitreissenden Schreibstil hat. In „Whiskey Chaser“ konnte mich dieser vollkommen überzeugen. Sie hat mit Scarlett eine so lebensfrohe und tolle Protagonistin entwickelt, die man einfach lieben muss. Sie rauscht mit einer Gewalt in Devlins Leben, die alles verändert- zum Guten. Sie hat eine ungeheure Präsenz und das, obwohl sie nur eine Buchfigur ist.

Der zweite Band „Sidecar Crush“ kam ebenfalls bei mir an und ich freue mich, die Geschichte rund um einen der Bodine-Brüder zu entdecken. Ich liebe Bootleg Springs mit all seinen Bewohnern, seinem Diner und dem ganz besonderen Charme, die eine Stadt in West Virginia nur haben kann.

Ein sehr unterhaltsames und erfrischendes Buch mit besonderen Protagonisten und einem tollen Schreibstil.

4,5/5 *

Ella Adams: The Way We Kiss

Pferde als zentrales Thema in einem New Adult-Roman? Klingt nach einer tollen Geschichte. Dazu noch ein Enemies-to-lovers-Trope und fertig ist ein unterhaltsamer Roman.

„Wendy Meets Gossip Girl“- Ella Adams beschreibt die Vibes ihres neuen Romans „The way we kiss“ genauso. Ich bin zwar kein großer Pferdefan, aber mag es ganz gerne, wenn sie Bestandteil eines Buches sind. Das Setting ist ein besonderes Gestüt. Ob der New Adult-Roman meine Erwartungen erfüllen konnte? Lest selbst…

 

Bonnie ist Pferdepflegerin und arbeitet auf dem angesehenen und luxuriösen Gestüt der Familie Huntington. Nun steht erneut das Sommerturnier an. Ein Event, bei dem sich nicht nur Reiter:Innen blicken lassen. sondern auch die Reichen und Schönen daran teilnehmen. Henry, der Duke von Winterset, ist einer von ihnen. Er wird am Turnier teilnehmen und damit zieht es auch einige Singledamen zu dem Event. Denn Henry ist einer der beliebtesten Junggesellen des ganzen Landes- und das spürt er auch. Und damit ist er eigentlich so gar nicht Bonnies Typ. Die bodenständige Pferdefreundin kennt ihn von früher. Und sie mochte ihn, da er einst ein empathischer Junge war, der einen besonderen Zugang zu Pferden hatte und sie damit beeindruckt hat. Er wirkte immer empathisch und sensibel. Und scheinbar hat er sich komplett verändert oder die Beliebtheit bei den Frauen ist ihm zu Kopfe gestiegen. Er ist unfassbar arrogant, egozentrisch und auf sein Ansehen und Wohl bedacht. Natürlich geraten die Beiden aneinander, was nicht ausbleiben kann, denn es knallen Welten aufeinander. Die ruhige, einfühlsame Bonnie und der arrogante Snob. Das kann nicht gut gehen. Und so entscheidet sich Bonnie, dass sie mit ihm nichts zu tun haben will. Aber die Rechnung hat sie ohne ihre Gefühle gemacht. Denn ihr Herz will nicht akzeptieren, dass der einstige Henry, der sie berührt hat durch seine tiefe Verbindung zu Pferden, nicht mehr existiert. Und es schlägt schneller, sobald sie ihm sieht. Egal, wie sehr sein Charakter ihr auch zuwider ist. Und auch Henry erkennt, dass die Pferdepflegerin ihn beeindruckt, ob er will oder nicht.

Ein New Adult-Roman mit Bezug zu Pferden. Kann das funktionieren? Ja, kann es. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Pferde spielen logischerweise eine zentrale Rolle in diesem Roman, was ich sehr mag. Ich mag auch die Chemie zwischen Bonnie und Henry. Es ist natürlich ein klassischer Enemies-to-lovers-Trope, aber ich mag die Geschichte der Beiden sehr. Das Gestüt der Huntingtons ist ein sehr schönes Setting, die Autorin spiegelt die britische Gesellschaft sehr passend wieder und zeigt auf, wie oberflächlich diese Society wirklich ist. Anfangs gehört Henry für mich dazu, seine Arroganz ist ein echter Streitpunkt für Bonnie. Aber dann kommt wieder das Band zwischen ihnen zum Vorschein, welches sie einst aneinander geknotet hat. Und wir Leser:Innen werden Zeuge, dass auch im arrogantesten Menschen viel Herz stecken kann. Die Liebe zu Pferden ist ein wichtiges Thema, Bonnie lebt für die Tiere, auch Henry kann seine Verbundenheit zu ihnen nicht leugnen. Ich mag die Dialoge zwischen den Beiden.

Ab und zu hätte ich mir etwas mehr Humor gewünscht. Der Storyplott hat das Potential für viel mehr spritzige und witzige Dialoge, für Leichtigkeit, für einen klassischen Enemies-to-lovers-Trope, der mit hitzigen und unterhaltsamen Diskussionen und Unterhaltungen begeistern könnte.

Für mich ist „The way we kiss“ ein toller New Adult-Roman, der aber ein wenig hinter seinem Potential bleibt. Ich habe die Geschichte gemocht, sie ist unterhaltsam, spannend und konnte mir einige tolle Lesestunden bescheren.

4/5 *

Tijen Onaran: Be Your Own F*cking Hero

Inspirierende Bücher sind genau das, was ich zwischen aller Belletristik gerne mal lese. Vor kurzem erreichte mich eine tolle Bloggerbox mit dem Buch „Be your own f*cking hero“ von Tijen Onaran. Ich bin auf die erfolgreiche Unternehmerin durch die Show „Die Höhle der Löwen“ aufmerksam geworden, habe mich mit ihrer Biographie beschäftigt und halte Tijen für eine sehr starke Persönlichkeit. Mit ihrem neuen Buch konnte sie mich auch aus anderen Gründen überzeugen.

Erst einmal möchte ich die großartige Kampagne von Tijen und dem Goldmann-Verlag anmerken. Diese passt perfekt zum Charakter des Buches. Das ganze Design des Buches, das Cover und die Autorin selber strahlen für mich Stärke und Power aus- genauer gesagt, Self-Power. Und darum geht es auch in „Be your own f*cking hero“.

Tijen kennt man mittlerweile als Jurorin / Investorin von „Die Höhle der Löwen“. Aber sie ist mehr als das und hat bereits mehrere Bücher verfasst. Um das neueste Werk geht es hier.

Und genauer gesagt, geht es um Mut. Um den Mut, die Angst hinter sich zu lassen und das eigene Leben zu einem Leben zu machen, welches wir uns erträumen. Tijen erzählt uns, wie sie ihren Weg gegangen ist, trotz einer Herkunft, die ihr nicht immer einen einfachen Weg im Leben geebnet hat. Empathisch und mit vielen interessanten Erinnerungen gibt sie uns neue Impulse mit auf den Weg, wie man seine Ziele erreichen kann. Egal, wie widrig die Umstände sein mögen. Egal, woher wir kommen. Mit Mut und Kraft, Durchhaltevermögen und den Glauben an uns selbst, können wir so viel erreichen. Ein wichtiger Aspekt des Buches, der aber teilweise aber zu strikt und schlicht gehalten ist.

Tijen Onaro ist Unternehmerin und damit hat sie ihre eigene Bubble gefunden. Sie hat sich durchgekämpft, ist eine angesehene Businesswoman und eine erfolgreiche Autorin. Nicht umsonst ist sie Investorin geworden und hat sich einen gewissen Namen gemacht. Ich finde die Schilderung ihres Weges leider ab und zu zu glatt. Ja, sie hatte mit Widrigkeiten zu kämpfen und hat ihre Ziele erreicht- aber ist das wirklich realistisch, wenn wir an unser eigenes Leben denken? Nicht immer haben wir Kraft, nicht immer sind wir stark genug, um weiter zu kämpfen. Und manchmal bringt Mut zwar viel, aber reicht nicht aus. Ich hätte mir gewünscht, dass Tijen die Rückschläge und Hindernisse im Buch genauer beleuchtet. Denn die gehören dazu und an ihnen wachsen wir, lernen und wissen, was wir wollen und was nicht. Und damit konnte sie mich nicht zu 100 % abholen. Ich vermisse etwas mehr Authentizität, etwas mehr emotionale Bindung an die Autorin. Leider blieb diese ein wenig aus. Sicher ist Tijen eine starke Frau- aber ich wünsche mir ein wenig mehr Tiefgang, mehr Einblicke.

Ansonsten bin ich wirklich angetan von „Be your own f*cking hero“. Es löst neue Impulse aus, es hilft, die eigenen Ziele wieder oder neu zu fokussieren und es ermutigt. Eine Mischung aus biographischen Elementen und neuen Denkanstössen, aber auch ein Mutmacher.

4/5 *

Rebecca Yarros: Fourth Wing- Flammengeküsst

Alle paar Jahre taucht in der Literaturwelt ein Buch auf, was einen riesigen Hype erfährt. Meistens ignoriere ich das und lese es erst später. Aber 2023 kommt man um „Fourth Wing“ scheinbar nicht drumherum. Im Juni erschien der erste Band „Fourth Wing“ von Rebecca Yarros im dtv-Verlag und hat einen echten Hype ausgelöst. Die Geschichte rund um Drachenreitern Violet hat das Buchgame in diesem Jahr wirklich geändert. Und nun bin auch ich diesem Hype verfallen. Ich habe das Buch binnen eineinhalb Tagen wirklich weggesuchtet und wurde in einen richtigen Lesesog hineingezogen.

Ich möchte nicht zu viel über den Inhalt verraten. Unsere Hauptprotagonistin ist die 20 Jahre alte Violet, sie lebt in der imaginären Welt von Fourth Wing. Dieses Land lebt im ständigen Krieg. Um diesem Einhalt zu gebieten, gibt es verschiedene Tätigkeiten, die man als Bewohner ausüben kann. Schriftgelehrte, Drachenreiterin usw. Violet ist die Tochter einer bekannten und angesehenen Generälin. Und obwohl sie am liebsten Schriftgelehrte wie ihr verstorbener Vater werden würde, verdonnert ihre Mutter sie dazu, in den Quadranten zu ziehen und sich als Drachenreiterin zu erproben. Und das ist für die schmächtige, nicht gerade vor Kraft strotzende Violet ein riesiges Problem. Ihre Schwester und Bruder sind/ waren Drachenreiter. Und irgendwann packt sie dann der Ehrgeiz. Alle halten sie für ein Problem, für zu schwach, zu klein, zu dünn. Und dazu ist sie nicht gerade beliebt, denn nicht jeder mag ihre Mutter, die viele brutale Urteile fällen musste und auch berüchtigt ist. Viele der Mitstreiter trachten ihr nach dem Leben, aus Hass oder Neid und wollen sie ausschalten, indem sie versuchen, sie zu ermorden. Allen voran scheint vor allem Truppenführer Xaden sie zu hassen. Er schreibt ihrer Mutter die Schuld am Tod seiner Familie zu und hat einen guten Grund, sie zu verachten. Aber dann passiert das, was nicht passieren darf: Xaden und Violet fühlen sich extrem zueinander hingezogen. Was sie nicht ahnen: sie sind füreinander bestimmt. Auf eine Weise, die niemand hat voraussehen können. Und dann kommt der Tag des Dreschens: die Drachen wählen ihre Reiter. Violet hat sich bis dahin durchgekämpft- und irgendwie überlebt. Doch wird ein Drache sie wählen? Und kann sie weiter am Leben bleiben?

Ich wurde einfach nur mitgerissen. Vor ein paar Wochen hatte ich die ersten hundert Seiten gelesen, wollte mir das Buch aufsparen und im November lesen, denn Anfang Dezember erscheint Band 2. Und ich wurde wirklich in einen Leseog hineingezogen, der mich bis morgens halb vier Uhr hat lesen lassen. Ich wollt wissen, wie die Geschichte von Violet weitergeht, was aus ihr und Xaden wird, warum sie miteinander verbunden sind und wie sie sich als Drachenreiterin macht. Und was es mit all den Geheimnissen rund um das Land und den Krieg auf sich hat…

Kurz gesagt: ich bin geflasht. Ich verstehe den Hype! Obwohl der Roman sehr vielschichtig aufgebaut ist, hat er einen roten Faden, dem ich locker folgen konnte. Ich habe es einfach geliebt. Violet ist so unfassbar stark, mutig und hat einen so großen Lebenswillen, man muss sie einfach lieben. Xaden ist mehr als der hasserfüllte Feind. Die Gewaltszenen waren auf den Punkt, aber nicht blutig oder zu detailliert beschrieben, sie sind erträglich geschildert.

Rebecca Yarros hat eine ganz eigene Welt erschaffen, die ich wundervoll finde. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Der perfekte Fantasy-/ Romantasyroman.

5/5 *

April Dawson: Proof Of Hope

So sehr ich es liebe, neue Bücher zu entdecken und zu kaufen, so gerne mag ich es auch, Schätze von meinem SuB zu befreien. „Proof of hope“ von Autorin April Dawson verweilt schon eine Weile dort und ich habe den New Adult-Roman nun endlich gelesen. Und frage mich, warum ich das nicht vorher schon getan habe, denn ich habe ein Lesehighlight entdeckt.

Chelsea, Sierra und Aurora Madigan betreiben eine Treuetest-Agentur in New York. Ihr Unternehmen floriert, hat einen sehr seriösen Ruf- und sie möchten expandieren. Damit sie noch mehr Auftraggeberinnen helfen können, soll „Proof of love“ vergrößert werden. Dazu benötigen sie Investoren. Und ausgerechnet der Mogul Elijah James zeigt Interesse daran.

Die jüngste Schwester Aurora, genannt Rory, hat den Glauben an die Liebe verloren. Sie sieht im Rahmen der Agenturarbeit, wieviele Männer es mit der Treue nicht so genau nehmen. Und da sie sowieso nicht an die große Liebe glaubt, lässt sie sich immer wieder auf kurze Verbindungen ein, die sie nicht verletzen können. Aber dann taucht eben Elijah auf- und die beiden prallen direkt aufeinander. So sehr, dass ihre Schwestern Rory darauf ansetzen, den Deal mit ihm zu retten. Doch das ist nicht gerade leicht. Denn zum ersten Mal ist Rory von einem Mann derart angetan, dass sie in seiner Nähe sofort Herzklopfen bekommt. Elijah ist sehr attraktiv und alles andere als der arrogante Finanzhai. Und er hat großes Interesse, in „Proof of love“ zu investieren. Allerdings zieht das große Probleme mit sich- auch für ihn. Denn auch er verliebt sich rettungslos in Rory. Die Funken sprühen, es knistert, sie kommen sich immer näher. Aber diese Liebe ist unmöglich. Denn die Schwestern haben eine eiserne Regel: ihr Privatleben darf nicht mit Angelegenheit der Agentur vermischt werden. Privates und Berufliches dürfen nicht vermischt werden. Damit ist Elijah für sie komplett tabu. Aber so einfach ist das nicht, denn er verbringt einige Wochen in der Agentur, um sich ein Bild von der Arbeit zu machen. Und Rory darf den Deal mit ihm nicht gefährden…

Ich habe so mit den Beiden mitgelitten! Für mich ist „Proof of hope“ kein klassisches New Adult. Natürlich tragen Rory und uach Elijah ihre persönlichen Probleme mit sich herum, aber für mich das Buch ein klassischer Romance-Roman, den ich sehr genossen habe. Rory ist eine so angenehme Protagonistin, sie ist stark und auch wenn sie nicht an die Liebe glaubt, sehr empathisch und einfühlsam. Sie lebt das Leben, gibt nie auf und ist tiefgründiger, als man im ersten Moment denkt. Elijah ist nicht der typische Businessmann, den wir aus x anderen Romanen kennen. Er ist zwar sehr attraktiv, reich und selbstbewusst, aber ihn umtreiben auch Probleme und Gedanken, die ihm das Leben nicht gerade erleichtern. Ich liebe die Chemie zwischen ihm und Rory sehr. Und ich finde das Setting rund um eine New Yorker Treuetest-Agentur sehr gelungen! Mal was vollkommen anderes, dazu drei Schwestern, die nach und nach ihre Liebe finden.

Ich vergebe mit gutem Gefühl volle 5 von 5 *. Ein Lesehighlight, was mich mitgerissen hat. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und es gibt keine unnötigen Längen. Großartig!